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Kritik hat viele Gesichter
AutorInnen

Elfriede Gerstl

Geboren am 16. Juni 1932, gestorben am 9. April 2009 — Elfriede Gerstl, 1932 in Wien geboren, überlebte als Jüdin die NS-Zeit in mehreren Verstecken. Sie studierte Medizin und Psychologie, brach das Studium ab und heiratete Gerald Bisinger. Als einzige Frau im Umkreis der Autoren der Wiener Gruppe und der frühen Aktionisten, die aus Wien vertrieben wurden, verbrachte sie die bewegten 60er Jahre in Berlin. 1968 zog sie wieder nach Wien, wo sie sich konsequent außerhalb des Literaturbetriebs positionierte. 2009 starb Gerstl in (...)

AutorInnen

Karl Müller

Geboren am 16. Juni 1950 — Geboren 1950 in Puch bei Hallein, Dozent an der Universität Salzburg, Literaturhistoriker. Von ihm erschienen u.a. Zäsuren ohne Folgen, Salzburg (Otto Müller Verlag) 1992 und, gemeinsam mit Gert Kerschbaumer, Begnadet fiir das Schöne, Wien (Verlag für Gesellschaftskritik) 1992.

AutorInnen

Judith Revel

Geboren am 12. Juni 1966 — Lebt und arbeitet als Philosophin und Übersetzerin in Paris; bis vor kurzem war sie Redaktionsmitglied der Zeitschrift Multitudes, Paris.

Kritische Kooperative
Kritische Revue: hagerhard –

Ein Volk, ein Land, ein Führer – viele Trottel

■ hagerhard
8. Juni 2024 Österreich – Starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen. Die Gemeinde Deutschfeistritz in der Steiermark war besonders stark betroffen, hier fielen innerhalb kurzer Zeit 100 mm Regen. Aufgrund der Sturzflut mussten die Menschen auf die Dächer ihrer Autos fliehen. 9. Juni 2024 Ca. 50 % der Wähler*innen bei der EU Wahl wählen Parteien, die auch in Zukunft nichts für den (...)
Kritische Revue: Basisgruppe Gesellsc

Jetzt neu: Öffentliche Geskrit-Signalgruppe

■ stefon
Wir haben seit einigen Tagen eine öffentliche Signalgruppe. In dieser bekommt ihr Infos, wann die nächsten Geskrit Veranstaltungen stattfinden und es gibt die Möglichkeit zur Diskussion und Feedback.
Kritische Revue: Geschichten aus (...)

GAG455: Das Unternehmen Pastorius

■ Richard
Eine Geschichte über eine Sabotageaktion in den USA während des Zweiten Weltkriegs Der Beitrag GAG455: Das Unternehmen Pastorius erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Kritische Revue: A Contretemps

1869, Aubin en marche

■ F.G.
« Encore du sang ! Aux grèves de Ricamarie, dans le département de la Saône, ont succédé les grèves de l'Aveyron et là encore, il y a eu des femmes et des enfants mortellement frappés », lance Thomas d'Agiont dans L'Universel. « Comment ! Des ouvriers mal nourris, mal logés, mal payés vont réclamer une (...)
Kritische Revue: Kommunikation &

us-imperialismus-israel

■ kokared
  Muster & Methode des US-Imperialismus und sein Spezialfall Israel   Nun ist es kein Geheimnis, daß die USA andere Staaten und deren Menschenmaterial für ihre Interessen, für ihre Weltdominanz einspannen. Da mag sich wer auch immer wunder welch eigene Interessen ausmalen, er sieht sich mit den Interessen der USA konfrontiert. So setzen nicht (...)
Kritische Revue: Basisgruppe Gesellsc

Diskussionsabend im Sub: Arbeitszeitverkürzung ja, 41h Woche nein. Warum eigentlich?

■ stefon
Ort: Sub Salzburg / Müllner Hauptstraße 11, 5020 Salzburg Datum und Zeit: Mittwoch, 19. Juni 2024 um 18:00 In letzter Zeit wird in der Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Arbeitszeitverkürzung, aber auch über die gesellschaftliche Notwendigkeit mehr zu arbeiten, diskutiert. Anhand des Interviews mit Michael Huber – Vizepräsidenten der Arbeiterkammer Salzburg – auf der Radiofabrik und einem (...)
Kritische Revue: Palim Psao

Prochaine rencontre du groupe de lecture 𝐶𝑟𝑖𝑡𝑖𝑞𝑢𝑒 𝑑𝑒 𝑙𝑎 𝑣𝑎𝑙𝑒𝑢𝑟-𝑑𝑖𝑠𝑠𝑜𝑐𝑖𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐽𝑢𝑟𝐴𝑙𝑝𝑖𝑛 - Samedi 22 juin (...)

■ Palim-Psao
[LYON] Prochaine rencontre du groupe de lecture 𝐶𝑟𝑖𝑡𝑖𝑞𝑢𝑒 𝑑𝑒 𝑙𝑎 𝑣𝑎𝑙𝑒𝑢𝑟-𝑑𝑖𝑠𝑠𝑜𝑐𝑖𝑎𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐽𝑢𝑟𝐴𝑙𝑝𝑖𝑛 - Samedi 22 juin 2024 - Lyon : 𝐓𝐫𝐚𝐯𝐚𝐢𝐥 𝐦𝐨𝐫𝐭, 𝐭𝐫𝐚𝐯𝐚𝐢𝐥 𝐯𝐢𝐯𝐚𝐧𝐭 : 𝐥𝐞 𝐠𝐨𝐮𝐟𝐟𝐫𝐞 𝐞́𝐧𝐞𝐫𝐠𝐞́𝐭𝐢𝐪𝐮𝐞 𝐝𝐞 𝐥𝐚 𝐬𝐨𝐜𝐢𝐞́𝐭𝐞́ 𝐝𝐮 𝐭𝐫𝐚𝐯𝐚𝐢𝐥. Autour du texte de Sandrine Aumercier (paru...
Kritische Revue: Kommunikation &

verlogen gegen Antisemitismus

■ kokared
  Die Stadtväter Augsburgs beweisen die Dummheit der deutschen Staatsräson Der verlogene Kampf gegen den Antisemitismus   Ludwig von Fischer war von 1866 bis 1900 Erster Bürgermeister von Augsburg. Der Straßendurchbruch vom Moritzplatz zum Königsplatz erfolgte unter seiner Amtszeit. Deshalb heißt diese Straße bis heute Bürgermeister-Fischer-Straße. Jener Fischer war ein Ultranationalist und gehörte als (...)
Kritische Revue: hagerhard –

mein kreuz mit dem kreuz – aktuelle ausgabe EU-wahl2024

■ hagerhard
jetzt dauerts nimmer lang – exakt bis sonntag – dann erfüllen wir unsere pflicht als staatsbürger*innen oder wie wohlmeinende demokraten sagen -nehmen unser recht als ebensolche in anspruch und machen auf einem wahlzettel ein kreuzerl, so wir das nicht ohnehin bereits in form der briefwahl erledigt haben. wir wählen das EU-parlament, aber europapolitik ist halt (leider) bei den meisten (wie ich (...)
Kritische Revue: Palim Psao

Georg Lukács : des antinomies bourgeoises au problème de la conscience de classe, par Sandrine (...)

■ Palim-Psao
Georg Lukács : des antinomies bourgeoises au problème de la conscience de classe Sandrine Aumercier - Georg Lukács Des antinomies bourgeoises au problème de la conscience de classe par Sandrine Aumercier.pdf On propose ici une lecture succincte d’Histoire...
Kritische Revue: agora42

Die Psychologie der Klimakrise | Katharina van Bronswijk

■ Eneia Dragomir
Der Beitrag Die Psychologie der Klimakrise | Katharina van Bronswijk erschien zuerst auf agora42.
Kritische Revue: Geschichten aus (...)

GAG454: Geniale Gehirne

■ Daniel
Eine Geschichte über den Beginn der modernen Hirnforschung Der Beitrag GAG454: Geniale Gehirne erschien zuerst auf Geschichten aus der Geschichte.
Kritische Revue: A Contretemps

Digression sur le pessimisme

■ F.G.
Je sais que la tentation nous saisit parfois du retrait sur l'Aventin. Par lassitude, par pessimisme. Parce que, pense-t-on, la Cause n'avance pas aussi vite qu'on le voudrait et que le temps qu'on lui consacre est par trop chronophage. Le pessimisme, c'est une disposition de l'âme ou de (...)
Kritische Revue: Rote Ruhr Uni

Hillel Cohen: Army of Shadows

■ ingo
Tausende von Arabern verkauften zwischen 1917 und 1948 Land an den Jüdischen Nationalfonds, versorgten zionistische Organisationen mit Informationen, arbeiteten für jüdische Einrichtungen oder bauten persönliche Bande mit Juden auf. Manche lieferten sogar Waffen an zionistische Milizen oder vertrieben ehemalige arabische Pächter vom nun jüdischen Landbesitz. Der israelische Historiker Hillel Cohen (...)
FORVM

FPÖ damals: Die „Nazi-Partei“

In seinem 14. FORVM-Beitrag zieht Herbert Auinger den parteieigenen „Bericht“ der FPÖ-Historikerkommission ans helle Licht der Aufklärung – mit obgleich erwartbarem, so doch erstaunlichem Ergebnis. H.C. Strache, der zu Recht glücklose Initiator, war bei Erscheinen des Berichts bereits in der Versenkung verschwunden, vermutlich deshalb blieb die historische Beleuchtung der NS-Nähe seiner Partei (...)

Streifzüge

Wohnen statt Kanonen

Und es schaut gar nicht so schlecht aus. Nach dem fulminanten Ergebnis in Salzburg möchten die Kommunisten nun auch bei den Europawahlen und bei den Nationalratswahlen im September ihren Erfolgslauf fortsetzen. Auch der Windschatten der grünen Turbulenzen dürfte der KPÖ nützen. Anders als die KPD war die KPÖ nie eine Massenpartei, auch wenn nach den niedergeschlagenen Aufständen im Februar 1934 (...)

Streifzüge

Das aktuelle Heft

Inhaltsverzeichnis Streifzüge 89 Ortwin Rosner: Gesellschaft, die ihr Anderes nicht kennt Lorenz Glatz: Krieg in der Ukraine: Vorkriegszeit im Westen? Gerald Grünklee: Plädoyer gegen die Kriegstüchtigkeit Franz Schandl: Der Mahlstrom des Marktes Markus Mohr und Klaus Wernecke: Erbe einer Fat cat René Bohnstingl und Linda Lilith Obermayr: Krisenmanagement im Namen der Sozialwissenschaften (...)

FORVM

Woher die Monster kommen

F. C. hat Günther Anders: Wir Eichmannsöhne ins Portugiesische übersetzt, mit einem Nachwort versehen und in Brasilien herausgegeben. Für uns hat er sein Nachwort ins Deutsche übersetzt, um es hier in beiden Sprachen zu präsentieren. Das portugiesische Original des Nachworts findet sich dort: De onde vêm os monstros In einem Brief vom 12. Oktober 1965, in dem es um einen möglichen Besuch bei (...)

FORVM

De onde vêm os monstros

Posfácio para a edição brasileira de Günther Anders: Nós, os filhos de Eichmann, apresentamos aqui o posfácio do editor e tradutor.

Felipe Catalani é mestre em filosofia pela Universidade de São Paulo (usp) e realizou estágios de pesquisa nas universidades Humboldt, em Berlim, e Paris-Nanterre, em Paris. Seu doutorado, em andamento, dedica-se ao estudo da obra de Günther Anders. Das Nachwort auf Deutsch, vom Autor übersetzt / O posfácio em alemão, traduzido pelo autor: Woher die Monster kommen Em uma carta de 12 de outubro de (...)

Streifzüge

Im Käfig der Sprache

Die Sprache ist von solcher Fatalität durchdrungen, dass sie in erster Linie jede grundsätzliche Infragestellung des Warensystems lähmt. (Raoul Vaneigem, Buch der Lüste) Wir verstehen uns nicht blind, wir verstehen uns sprechend. Zu sprechen oder nicht zu sprechen, steht uns nicht frei. Wenn wir etwas wollen oder ablehnen, begehren oder verneinen, müssen wir sprechen. Explizit machen heißt (...)

Streifzüge

Die Progressiven

Die politische Gegenwart weist die Mainstream-Linke als ausgesprochen autoritär aus. Man hält sich, die eigene Geschichte mittlerweile weniger verdrängend als überhaupt nicht kennend, irgendwie immer noch für die Guten, die per se moralisch überlegen sind. Andere Menschen zu erziehen, fühlten sich Progressive schon immer berufen, ihren Beglückungsfantasien notfalls auch mit Gewalt nachzuhelfen, dazu (...)

Kritisches Archiv
FORVM
September
1962

Fahrkarte zu den Sternen

Aus einem neuen Sowjet-Roman / Eingeleitet und übersetzt von Erich Frank

Wassilij Aksjonow gehört zu jener Gruppe junger sowjetischer Schriftsteller, die nach dem XX. Parteitag „entstalinisierte“ Prosa zu schreiben begannen. Auf Owetschkin, den ersten von ihnen, folgten Tjendrjakow und Kusnjezow, und heute stehen Namen wie Kosakow, Bogomolow, Nikitin, Slouchin, (...)

FORVM
September
1962

Der Freund stand links (IV)

Italienische Beiträge zur Diskussion um Südtirol

Die bürgerlichen Trienter Parteien, die lokalen Autonomiebewegungen und die Zentralregierung in Rom wollten von Anfang an eine Doppelautonomie Trentino—Südtirol. Und Ernesta Battisti bekämpfte diese „hybride Region“ von Anfang an. Am 15. September 1946 begrüßte sie im „Avanti“, dem Zentralorgan der (...)

FORVM
Oktober
1962

Architektur als Kunst des Schweigens

Zum 75. Geburtstag Le Corbusiers am 6. Oktober

Am 6. Oktober begeht Le Corbusier, der wohl anerkannteste Architekt der Gegenwart, seinen 75. Geburtstag. Wir freuen uns, eine Würdigung veröffentlichen zu können, die Richard Neutra, der kaum minder anerkannte österreichische, seit langen Jahren in den USA lebende Kollege Corbusiers, für uns (...)

FORVM
Oktober
1962

Begegnung mit den Originalen

Aus den Memoiren eines Übersetzers

Den 1896 in Berlin geborenen und 1961 in Paris verstorbenen Hans Jacob als „einen Übersetzer“ zu bezeichnen, ist eigentlich unstatthaft und wird dem Format dieses Mannes — der wie kaum ein zweiter die Kennzeichnung „Sprachgenie“ verdiente — in keiner Weise gerecht. Hans Jacob wurde bereits 1926 auf (...)

FORVM
Oktober
1962

Hitlers Herkunft

Am 27. Oktober wird Alexander Lernet-Holenia 65 Jahre alt. Daß er eine unverwechselbar eigene Persönlichkeit von unverwechselbar österreichischer Prägung ist, einer der letzten großen Herren unter den deutsch schreibenden Autoren und einer der wenigen, die sich noch in sämtlichen literarischen (...)

FORVM
Oktober
1962

Djilas oder Die bestrafte Reue

In jener Stille, die Unerhörtes ankündigt, lauschen wir gern den Seufzern eines Reumütigen, der in seiner Buße — verzweifelnd — die Raserei seiner Sünden wiederfinden möchte. Es mißfällt uns nicht, daß er seine Vergangenheit bloßlegt und, um ihr zu entrinnen, sich so tief verwundet, als wäre er der (...)

Es geht um's Ganze
2° Institute
Wurzelwerk
Mai
1983

Aluminiumwerk Ranshofen

Der Verpackungswahnsinn geht weiter, wann stoppen wir die Dosenproduktion?

Ranshofen, das größte Aluminiumwerk in Österreich, stellt eine große Belastung für seine Umwelt dar. 1938 galt es als modernstes Werk seiner Zeit. 1983 trifft das nicht mehr zu. In einer Zeit, in der Energiesparen zu einem Hauptanliegen der Allgemeinheit wurde, ist es bedenklich, mit Subventionen, (...)

FORVM
Juli
1979

Der Stern von Zwentendorf zog mich her

Von der DDR nach Österreich aus ökologischen Gründen

Wie jetzt bekannt wurde, wird der Philosoph Wolfgang Harich, 55, von einer nach Spanien und Österreich unternommenen Reise vorerst nicht in die DDR zurückkehren, sondern sich in Wien niederlassen. Hier sprach mit ihm über seine Motive der Diplomchemiker und Wissenschaftspublizist Hans Werner (...)

Wurzelwerk
Oktober
1983

Afrika: Die Gefahren bedenkenloser Waldrodungen

Nairobi, (IPS). — Der ehedem reiche Waldbestand des afrikanischen Kontinents galt vielen Regierungen in der Vergangenheit als Hindernis auf dem Weg zu Entwicklung und technischem Fortschritt, die Natur stand der Erschließung landwirtschaftlicher Nutzflächen im Wege, Buschwerk und Bäume fielen (...)

MOZ
Oktober
1990

Postindustrieller Sozialismus

Eine exemplarische Kritik an André Gorz

„Der Verräter“ ist die Geschichte eines Individuums in der fremden, feindlichen Welt des 20. Jahrhunderts; manchmal taucht ein verirrtes ‚Ich‘ auf, welches am Ende den Text für einen gewissen André Gorz beansprucht. Schreiben als Akt der Distanzierung des Realen zugunsten einer abwesenden, nur (...)

Streifzüge
März
2013

Wofür kämpfen wir?

Plädoyer für eine realistische Utopie

Die Verwertung ist aussichtslos und zerstörerisch … In seiner Agonie greift das Kapital ein letztes Mal in voller Intensität um sich, alles – alle Lebensbereiche, alle Kontinente, alle Ressourcen, alle verbliebenen Nischen und Rückzugsräume, ja, unser Innerstes selber – soll der Verwertungslogik (...)