10 Jahre w23
Sonntag 9.10.2016 14:00 Let’s encrypt! FLIT* Crypto Wohnzimmer
Kommunikation läuft über viele Kanäle wie z.B.: E-Mails, SMS, Skype, Chats usw. Dabei hinterlassen wir täglich jede Menge (Daten)Spuren, Diese in Summe zeichnen ein sehr datailiertes Bild über uns, mit wem wir, wie oft kommunizieren. Unser Smartphone, der Computer beherbergen einen Haufen Informationen, die – im worst-case – die Repressionsbehörden sehr interessieren und die uns selbst und andere gefährden (können). Also was tun?!
E-Mails verschlüsseln? Gerne, aber wie? Signal, RedPhone? Was ist denn das?! Was kann ich tun um meine Daten auf meinem Smartphone oder Notebook besser zu schützen?
Wir wollen uns gemeinsam anschauen welche Möglichkeiten/Software/Apps es gibt und wie sie am besten einsetzbar sind.
Falls ihr gleich Sachen ausprobieren wollt macht vorher unbedingt ein vollständiges Backup! Und nicht vergessen, Akku(s) aufladen, Netzteil mitnehmen! ;)
hosted by Rosa Antifa Wien
Dienstag 11.10.2016 18:00 Geschenkt wurde uns nichts
Annita Malavasi war 22 Jahre alt, als deutsche Truppen 1943 das bis dato verbündete Italien besetzten. Als Partisanin „Laila“ überbrachte sie Informationen, transportierte Waffen, bewegte sich mit und zwischen den kämpfenden Einheiten und nahm selbst an Gefechten teil. Über ein Jahr war sie in den Bergen des Apennin und kämpfte gegen die deutschen Besatzer, gleichzeitig musste sie sich gegenüber den Männern in den Bergdörfern behaupten. Gegen Kriegsende gehörte Laila zu den wenigen weiblichen Kommandierenden im italienischen Widerstand.
Der Film erzählt die Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina „Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen.
hosted by Rosa Antifa Wien
Mittwoch 12.10.2016 19:00 Älter werden und einsteigen in die „Szene“
Die radikale Linke, von Aktivist_innen häufig irgendwo zwischen „Szene“ und „Sumpf“, verortet, gilt als Jugendbewegung. Radikale Herrschaftskritik, würde demnach enden, wenn das ernste, bürgerliche Leben beginnt. Wie verhält es sich nun mit dem Älterwerden in linksradikalen Zusammenhängen? Welche Rolle spielen Lebensphasen im eigenen politischen Aktivismus? Sind die Zumutungen im Kapitalismus zwischen Lohn- und Reproduktionsarbeit, Job und Betreuungszeiten vor allem äußerlich? Ändert sich das Verhältnis zum politischen Widerstand mit der Erfahrung von Fehlschlägen und der Summierung von Frustration? Und wie stehen das „Dabeibleiben“ und der – nicht nur eigene – „Einstieg“, in politische Zusammenhänge, in einem Kontext? Wie leicht oder schwer wird es gerade, aber nicht nur, jüngeren Aktivist_innen gemacht Zugang zur „Szene“ zu finden und was für ein Verhältnis kann sich zwischen jüngeren und älteren Aktivist_innen ergeben?
Ein offener Abend mit aktuellen und biographischen Erfahrungen aus den letzten Jahr-(zehnt)en politischen Widerstands, jenseits identifikatorischer Nabelschau.
hosted by das que[e]r und die bibliothek von unten
Donnerstag 13.10.2016 19:00 Geschichte in Bewegung Soziale Proteste und geschichtspolitische Transformationen rund um Nationalfeiertag, Leistungsschau und Heldenplatz
Die jüngsten geschichtspolitischen Umwälzungen im Zentrum der Zweiten Republik (“Fest der Freude”, “Deserteursdenkmal”, Umgestaltung des “Österreichischen Heldendenkmals”) wurden maßgeblich durch soziale Proteste angestoßen. Dies gibt Anlass für eine Rückschau und Diskussion der Entwicklungslinien antimilitaristischer und antifaschistischer Kämpfe um historische Deutungshoheit im Zentrum der Bundeshauptstadt und deren Einfluss auf offizielle Geschichtsbilder in Österreich.
Vortrag & Diskussion von/mit Johannes Kramer und Peter Pirker
Samstag 15.10.2016 ab 20:00 Deka//dance 10 Jahre w23 Party
10 Jahre – also eine Dekade – gibt es nun die w23 schon! 10 Jahre unzählige Diskussionen im que[e]r, Schmökern in der Bibliothek von unten, Stöbern im Archiv der sozialen Bewegungen und soooo vieles mehr. Grund genug zum feiern! Gemeinsam anstoßen, mit unseren langjährigen Wegbegleiter_innen, unseren neuen Mitkämpfer_innen und all den solidarischen Menschen rund um uns herum.
[Hint on] Wir lassen uns gerne an dem Abend auch etwas Arbeit abnehmen und auch Geburtstagsgeschenken sind wir nicht abgeneigt [\/Hint off] ;)
mit Schirmchen Drinks, Deka//dance und vielem mehr!
Ort: Wipplingerstr. 23 / 1010 Wien / Kulturverein w23
Musenküsse – Literarische Grenzüberschreitungen
Wie praktikabel sind interdisziplinäre Arbeits- bzw. Lebensweisen? Wie hilfreich, ergänzend, inspirierend, störend, befriedigend sind Wechselwirkungen zwischen den Künsten? Woher, wann, unter welchen Umständen kommt die Muse, um die Schreibenden zu küssen?
„Musenküsse“ ist eine multimediale Lesereihe, die 2015 von Eva Geber ins Leben gerufen wurde: Die Autorin, 35 Jahre Mitherausgeberin der feministischen Frauenzeitschrift „AUF“ und Frauenpreisträgerin der Stadt Wien, lud interdisziplinär tätige Schriftstellerinnen ein, Formen medienübergreifender Literatur vorzustellen.
Für das Jahr 2016 hat Kuratorin Geber nun die Staffel an ihre junge Kollegin Verena Dürr weitergegeben. Die Musikerin, Performancekünstlerin und Autorin wird nun ihrerseits an drei Abenden sechs Positionen aus ihrem künstlerischen Umfeld vorstellen, die Synergien zwischen Literatur und anderen Kunstformen ins Zentrum rücken.
Die Musenküsse ist eine Kooperation mit dem feministischen Literaturverein AUF Kultur.
An die Lesungen anschließende Diskussionen im literatur- und politaffinen Ambiente des Kulturraum w23 und der darin beherbergten „Bibliothek von unten“ und dem Archiv der sozialen Bewegungen / Wien, sind erwünscht. Bücher und CDs der Beteiligten liegen vor Ort zum Kauf auf.
Eintritt frei. Spenden nach eigenem Ermessen.
Termine
Freitag, 14.10.16, 19.00 Lale Rodgarkia-Dara (Diaprojektion und Lesung) Ann Cotten und Lucy Cotten alias dental princes (Konzert)
Den Anfang macht die Künstlerin, Lektorin und Radiomacherin Lale Rodgarkia-Dara, die sich selbst unter anderem als „Medieninstallateurin“ bezeichnet und zusätzlich zu ihrer Lesung eine Rauminstallation zeigt. Im Anschluss daran betritt die Lyrikerin und Übersetzerin Ann Cotten zusammen mit ihrer Schwester und Musikerin Lucy Cotten unter dem Namen „dental princes“ das Liedermacherinnenparkett.
Infos unter http://www.speis.net und https://de.wikipedia.org/wiki/Ann_Cotten
Freitag, 28.10.16, 19.00 Roman Gerold (Live-Hörspiel und Erzählung) Verena Dürr und Ulla Rauter alias bis eine heult (Konzert)
Abend Nummer zwei bestreiten der Kulturjournalist und Elektronikmusiker Roman Gerold und Kuratorin Verena Dürr und ihre Künstlerkollegin Ulla Rauter. Während Gerold seine literarische Phantastik in ein komplexes Livehörspiel verwandelt, präsentiert Dürr poetische Miniaturen, bei denen der Klang gleichwertig mit dem Text steht. Als musikalisch-poetische Abrundung des Abends präsentiert das Poesie-Pop-Duo Bis eine heult (Verena Dürr und Ulla Rauter) Stücke aus dem neuen Lieder-Zyklus „Schwester“.
Infos unter http://roman.ritornell.at/ und www.biseineheult.at
Freitag, 11.11.16, 19.00 Stephanie Pichler (Buchpräsentation und Lesung) Christine Schörkhuber und Eva Schörkhuber (Textvortrag, Lieder und Experimentalmusik)
Am letzten Abend liest, die als Kunstpädagogin tätige Lyrikerin Stefanie Pichler aus Büchern, die sie selbst illustriert und gestaltet. Danach verschmelzen Do-it-yourself-Elektronikerin und Politpoetin Christine Schörkhuber und Autorin und Co-Kuratorin der Literaturpassagen MQ Eva Schörkhuber ihre Kunstformen miteinander.
Infos unter www.chschoe.net und de.wikipedia.org/wiki/Eva_Schörkhuber


