Zeitschriften und Zeitungen

ak — analyse & kritik

ak — analyse & kritik, die Zeitung für linke Debatte und Praxis, informiert monatlich über den Klassenkampf von oben und unten (zwischen Hamburg und Haiti), das Treiben von Rechten und Rassisten — und die linke Gegenwehr. Sie bekämpft die Verharmloser des Nationalsozialismus, propagiert die internationale Solidarität und polemisiert gegen Anpasser und Sektierer. Ein Jahrgang ak ist ein Lexikon der Zeitgeschichte — aus radikal linker Sicht.

ak hat eine lange Geschichte. Ihr Vorläufer, der 1971 gegründete Arbeiterkampf, war 20 Jahre lang die zentrale Publikation des Kommunistischen Bundes (KB). Als der KB sich 1991 auflöste, blieb die Zeitung erhalten. Sie steht jenseits von Dogmatismus und Anpassung an den Zeitgeist.

Wir wollen aber nicht nur informieren und kommentieren, sondern auch eingreifen. Unsere kritische Solidarität gilt den sozialen Bewegungen und den Linken, die an dem Versuch der Gesellschaftsveränderung festhalten: sei es in antifaschistischen und antirasisstischen Gruppen, in der Anti-AKW-Bewegung, in Betrieben und Gewerkschaften oder in Erwerbslosen-Initiativen.

Die linke Debatte nimmt in ak breiten Raum ein. Wir bringen Beiträge aus marxistischer, feministischer, linksradikaler oder auch reformerischer Sicht.

Neueste Beiträge

Spanien auf den Barrikaden

Florian König und Aintzane del Rio Pereda, 9. Oktober 2026
Am 23. September wurde Maricarmen Abascal aus ihrer Wohnung in Madrid zwangsgeräumt. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse. Innerhalb von zwei Wochen entstanden in vielen spanischen Städten Protestcamps, Hunderttausende gingen auf die Straße, die Regierung wurde aufgelöst, Neuwahlen wurden (…)

Vor den Toren der Macht

Thomas Brunke und Marcel Hartwig, 30. September 2026
Die AfD hat die Landtagswahl Anfang September in Sachsen-Anhalt gewonnen. Doch sie kann nicht, wie von ihr erhofft, allein regieren. Dazu braucht sie das BSW und/oder zumindest ein stillschweigendes Einverständnis einiger CDU-Abgeordneter für einen AfD-Ministerpräsidenten Ulrich Siegmund. Die (…)

Nach den Berlin-Wahlen: Fokus, Leute!

Nelli Tügel, 24. September 2026
Also, ja, in den letzten Tagen war einiges los in Berlin. Beziehungsweise: Eigentlich ist es in Berlin wie immer, aber in den Echokammern der Hauptstadtpresse kocht es. Etwa eine Stunde lang haben Linke am Sonntagabend reflektieren können, was das Ergebnis der Abgeordnetenhauswahlen über eine (…)

Etwas mehr Realismus bitte!

Sascha Staničić, 23. September 2026
In ihrem Artikel »Berlin sieht rot(-rot-grün)« (ak 729) haben sich Daniel Behruzi, Stephan Kimmerle und Nicolas Rother für eine »radikale linke Reformregierung« in Berlin ausgesprochen und dies als ein neues und originelles Konzept präsentiert, das sich von den angeblich in der Linkspartei (…)

Welche Sicherheit?

Hêlîn Dirik, 16. September 2026
Am vergangenen Wochenende jährte sich zum 46. Mal der Militärputsch in der Türkei von 1980. Unter General Kenan Evren hatte damals die Armee am 12. September das Kriegsrecht ausgerufen, die Verfassung außer Kraft gesetzt und binnen weniger Tage Hunderttausende verhaften lassen. Die (…)

»Vater war Müllmann, Mutter bei der Post«

Ilo Toerkell, 15. September 2026
Auf ihrem sechsten Album »Typologie eines Lebens« analysiert die Rapperin Ebow in 14 Songs Themen, die ihr Leben beeinflusst haben – vom kurdischen Widerstandskampf, über Queerness bis hin zu Klassenfragen. Im Interview spricht sie über ihr neues Album, Klasse im Deutschrap und die Ambivalenzen (…)

Dorf und Rat

Jacinta Nandi, 15. September 2026
Was bedeutet es, eine gute Mutter zu sein, in einer Welt, in der es kein Dorf mehr gibt? Man braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen, das hört man oft. Wir Mütter brauchen alle Dörfer. Aber statt eines Dorfes hat man, haben wir, wir modernen Mütter: Rat im Internet, Redditgruppen, (…)

Strichliste

Frédéric Valin, 15. September 2026
In einem kleinen Dorf im Südwesten der Schwäbischen Alb steht ein Haus. Es steht in einem Tal, morgens leuchtet die Sonne auf die Kreidefelsen, während selbst im August noch der Nebel aus den Feldern entlang der Donau aufsteigt. Auf den Zinnen der Felsen stehen hier und da Burgen, die so tun, (…)

Von 1973 lernen

Eleonora Roldán Mendívil, 15. September 2026
In linken Kreisen hat man schon mal von dem Frauenstreik bei Pierburg in Neuss 1973 gehört – ein sinnbildlicher Kampf dieser Zeit, angeführt von migrantischen Arbeiterinnen. Ihre Forderung »eine Mark mehr« war nicht nur dort, sondern auch in anderen Streiks in diesem Jahr zu hören. Auch der (…)
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