Zeitschriften und Zeitungen

Krisis

Krisis – Kritik der Warengesellschaft ist ein Zusammenschluss von theoretisch arbeitenden Einzelpersonen und Gruppen, die sich der Reformulierung einer radikalen Kapitalismuskritik jenseits des traditionellen Marxismus verschrieben haben.

Der Name ist Programm. Kapitalismuskritik heißt für uns: Kritik einer Gesellschaft, die auf Warenproduktion, abstrakter Arbeit und Verwertung des Werts beruht und einer verselbstständigten historischen Dynamik unterliegt, welche im gegenwärtigen Krisenprozess kulminiert. Diese Krise hat einen fundamentalen Charakter. Sie untergräbt nicht nur die Grundlagen der kapitalistischen Verwertung, sondern bedroht zugleich auch die Bedingungen menschlichen Zusammenlebens überhaupt und wirft daher die Frage nach einer emanzipatorischen Aufhebung des Kapitalismus mit neuer Dringlichkeit auf.

Mit unseren Texten intervenieren wir in den öffentlichen Diskurs, mit dem Ziel, das Bewusstsein über die verrückte und zerstörerische Logik des warenproduzierenden Systems zu schärfen und eine neue Perspektive sozialer Emanzipation zu erschließen. Diese Texte, die wir in Zeitschriften, Zeitungen, Büchern und Internetforen veröffentlichen, finden sich zum allergrößten Teil auf unserer Homepage. Theoretisches Kernstück ist die Zeitschrift Krisis, die seit 1986 als Printausgabe publiziert wurde (zunächst unter dem Namen Marxistische Kritik) und seit Juni 2013 in einem neuen Online-Format erscheint.

Neueste Beiträge

Online-Veranstaltungsreihe zuAntisemitismus, Rassismus und religiösem Fundamentalismus

Norbert, 9. Oktober 2026
Mit Vorträgen von Aylin Bademsoy, Leo Roepert und Minh Schredle Online über Zoom: https://us02web.zoom.us/j/86715301947?pwd=IXbU1Httpsu41Asvipb7YLbnm0DAHQ.1 Dienstag 27. Oktober, 19:00 UhrKein bloßer Westimport. Moderner Antisemitismus in der Peripherie am Beispiel der TürkeiAylin Bademsoy (…)

Der unwahrscheinliche Kandidat. Das Comeback der brasilianischen extremen Rechten

Norbert, 7. Oktober 2026
von Marcos Barreira Anlässlich der Wahlen in Brasilien, bei denen der Kandidat der Rechten Flávio Bolsonaro vorläufig gesiegt hat und in die Stichwahl gegen Lula da Silva einzieht, veröffentlichen wir diesen Text, der am 26.03.2026 erstmals in einer redaktionell etwas veränderten Fassung in der (…)

El libro CRISIS MUNDIAL Y LOS LÍMITES DEL CAPITALISMO disponible en Open Access

Norbert, 4. Oktober 2026
y puede descargarse gratuitamente aquí. En nombre de los autores agradecemos al Fondo Editorial del Instituto para la Investigación Social del Perú (FEIISP) por su generosidad, gracias a la cual el libro estará ahora disponible en todas partes. Grupo Krisis

Anti-KI-Protest. Das Unbehagen an den Rechenzentren

Peter, 30. September 2026
Von Peter Samol (Ursprünglich erschienen in der Jungle World 2026/38 vom 17.09.2026 Der Protest gegen den Bau von Rechenzentren wächst, insbesondere in den USA, wo die Bevölkerung sie über alle politischen Lager hinweg mit großer Mehrheit ablehnt. Das ist auch eine Reaktion auf befürchtete (…)

Was ist Kapitalismus? Was ist er nicht? Und wie werden wir ihn los?

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Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-BergemannDienstag, 20. Oktober, 19 Uhr, Kemptenreact!OR, Frühlingstr.17 Wir sollen mehr arbeiten, um unseren Wohlstand zu sichern. Aber trotz Mehrarbeit und Wirtschaftswachstum geht es vielen schlechter. Wohnen wird unbezahlbar. Lebenshaltungskosten (…)

Kapitalistische Moderne und die Entstehung des modernen Antisemitismus in der Levante (krisis 1/2026)

Norbert, 28. September 2026
Aylin BademsoyDownload als PDFHier in Kürze auch als Book on Demand verfügbar Liebe Leser:innen wir freuen uns über das Interesse an den Krisis-Beiträgen. Die Texte werden sorgfältig editiert. Der Aufwand ist nicht unbeträchtlich. Wir sind daher auf Spenden angewiesen, um Krisis-Beiträge auch (…)

Fallstricke der Emanzipation. Autoritäres in der Linken und antifaschistische Essentials heute

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Krisis

Beschreibung deutsche politische Zeitschrift
Fachgebiet Kapitalismuskritik
Verlag Unrast Verlag
Erstausgabe 1986
Einstellung 2010
ISSN (Print)

Krisis war eine politische Zeitschrift und kapitalismuskritische Gruppe, deren Hauptfokus eine theoretische Kritik der „Warengesellschaft“ darstellt (Wertkritik).

Die Zeitschrift existiert seit dem Jahre 1986 (bis 1989 unter dem Namen Marxistische Kritik) und erscheint seit 2004 im Unrast Verlag. Die letzte Printausgabe (Nr. 33) erschien im Jahre 2010. Seit 2013 werden neue Artikel in unregelmäßiger Folge nur noch auf der Homepage veröffentlicht.[1]

Parallel zur Zeitschrift existiert das gleichnamige Projekt, das eine Diskussionsplattform für Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen schaffen will, die sich nach eigenen Angaben kritisch mit den Entwicklungen der „vorgeblichen Alternativlosigkeit des kapitalistischen Weltsystems“ auseinandersetzen. Sein Ziel ist die „Formierung einer neuen global kooperierenden, nicht-hierarchischen sozialen Bewegung gegen die herrschenden Zustände“.

Im Jahr 1999 veröffentlichte die Gruppe das Manifest gegen die Arbeit, das sich gegen die Marxsche Auffassung von der Arbeit als die alles begründende gesellschaftliche Wirklichkeit wendet.

Der prominenteste Autor der Zeitschrift und Mitarbeiter der Gruppe war bis April 2004 Robert Kurz. Dann kam es zur Spaltung und Neugründung der Gruppe EXIT! (wieder samt gleichnamiger Zeitschrift), in der Robert Kurz bis zu seinem Tod im Juli 2012 Mitglied war. Weitere Autoren der Krisis-Gruppe sind Ernst Lohoff (* 1960)[2][3], Norbert Trenkle (* 1959)[4][5] und Claus Peter Ortlieb.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Zeitschrift Krisis. Abgerufen am 25. August 2016. 
  2. ↑ Autorenprofil: Ernst Lohoff (Memento des Originals vom 5. März 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unrast-verlag.de beim Unrast Verlag.
  3. ↑ Krisis-Texte von Ernst Lohoff
  4. ↑ Autorenprofil: Norbert Trenkle bei Soziopolis.
  5. ↑ Krisis-Texte von Norbert Trenkle
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