Nochrichten.net
Diese Site ist gewissermaßen die Fortsetzung der TATblatt-WiderstandsChronologie aus den Jahren 2000–2005.
WiderstandsChronologie 21. Mai bis 13. Juni 2026 (Radiosendung)
Juni 2026
WiderstandsChronologie 23. April bis 16. Mai 2026 (Radiosendung)
Mai 2026
WiderstandsChronologie 21. März bis 18. April 2026 (Radiosendung)
April 2026
WiderstandsChronologie 20. Feber bis 15. März 2026 (Radiosendung)
März 2026
WiderstandsChrononologie 19. Jänner bis 15. Feber 2025 (Radiosendung)
Feber 2026
| TATblatt
| |
|---|---|
| Beschreibung | Anarchistische Zeitschrift |
| Fachgebiet | Autonomie |
| Sprache | Deutsch |
| Hauptsitz | Wien |
| Erstausgabe | 1988 |
| Einstellung | 2005 |
| Verkaufte Auflage | 4000 Exemplare |
| (DadA) | |
| Weblink | TATblatt OnlineArchiv |
| ZDB | 2310574-4 |
Das TATblatt war eine österreichische anarchistische Zeitschrift.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das TATblatt hatte als Medium für schnelle Gegeninformation von und für politische Aktivisten nach dem Studentenstreik 1987/88 mit der Nummer –101 (minus 101) begonnen. Stand am Anfang hinter dem Projekt die Idee, eine Zweitageszeitung zu produzieren, pendelte der Erscheinungsrhythmus des TATblatts zwischen zwei Wochen und einem Monat. 1993 war die Zählung der Ausgaben bei 0 angelangt. Ab da lief die Zählung mit positiven Zahlen weiter.
Nach 17 Jahren, fast 320 Ausgaben und über 7.500 produzierten Seiten erschien Ende Juni 2005 die letzte Nummer (+220/+221) des TATblatts.
Bedeutung und Einstufung durch die Behörden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde das TATblatt durch die von Jörg Haider bekannt gemachten Spenden des ehemaligen Innenministers Caspar Einem an das TATblatt.
Vom BVT wurde das TATblatt, zusammen mit der Zeitung akin, jahrelang als linksextremistische Zeitschrift eingestuft.[1] Das TATblatt war die einzige Zeitung in Österreich, die Anschlagserklärungen der militanten Linken in Österreich im Originaltext abdruckte.
Den letzten Aufschwung erlebte das TATblatt im Zuge der Proteste gegen die nach den Nationalratswahlen 1999 eingesetzte ÖVP-FPÖ-Koalitionsregierung, die sich in Aktionen und Demonstrationen, darunter auch den Donnerstagsdemonstrationen, manifestierten. Als „WiderstandsChronologie“[2] wurden dabei im TATblatt über Jahre hinweg sämtliche dieser Proteste dokumentiert.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TATblatt OnlineArchiv
- WiderstandsChronologie
- TATblatt. In der Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus (DadA)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Verfassungsschutzbericht 2006. BVT, abgerufen am 13. Dezember 2025.
- ↑ tatblatt.net


