Winfried R. Garscha

Historiker, arbeitet im „Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes“, war 1977 bis 1990 Sekretär der Historischen Kommission beim ZK der KPÖ.

Beiträge von Winfried R. Garscha
Weg und Ziel, Heft 7-8/1987
Vor 60 Jahren: 15. Juli 1927

„Justizpalastbrand“ oder Menschenjagd?

Juli
1987

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Das ist machbar! Mit der fördernden Mitgliedschaft

Weg und Ziel, Heft 10/1987

Ein Jahrestag wirft seine Schatten voraus

Oktober
1987

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Weg und Ziel, Heft 1/1988

Die Tragödie des März 1938

Januar
1988

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Weg und Ziel, Heft 2/1988

Erklärung

Februar
1988

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Weg und Ziel, Heft 3/1988

Hat die SPÖ die „Vergangenheitsbewältigung“ an die ÖVP abgetreten?

März
1988

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Weg und Ziel, Heft 5/1988

Überwindung der „Nabelschau“

Internationales Symposium zum 50. Jahrestag der Annexion Österreichs
Mai
1988

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Weg und Ziel, Heft 10/1988

„Österreichische Revolution“, KPÖ und Rätebewegung

Oktober
1988

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Weg und Ziel, Heft 11/1988

Überholter Nationsbegriff?

Zwischen EG-Anschluß, „Mitteleuropa“ und aktiver Neutralitätspolitik
November
1988

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Weg und Ziel, Heft 6/1989

Der Pakt — ein notwendiges Übel

Zum 50. Jahrestag des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags
Mai
1989

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Weg und Ziel, Heft 7-8/1989

Stalin und der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag

Juni
1989

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Weg und Ziel, Heft 9/1989

Die polnische Tragödie

Deutschland, Polen und die Sowjetunion nach dem Nichtangriffsvertrag
August
1989

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Weg und Ziel, Heft 10/1989

Die internationale Arbeiterbewegung und der Beginn des zweiten Weltkriegs

September
1989

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Weg und Ziel, Heft 12/1989

Die KPÖ und die Stalinschen Repressalien

November
1989

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Weg und Ziel, Heft 2/1990
„Weg und Ziel“-Gespräch mit dem Historiker Winfried R. Garscha:

War der Pakt wirklich ein „notwendiges Übel“?

Zur Neueinschätzung des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrags
Januar
1990

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Weg und Ziel, Heft 4/1990

Wegen „konterrevolutionärer Tätigkeit“ verurteilt

Stalinistische Rechtsprechung am Beispiel des Prozesses gegen zwei Österreicher 1937
März
1990

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Weg und Ziel, Heft 5/1990

Der historische Zusammenhang von Staatsvertrag und Neutralität

April
1990

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Weg und Ziel, Heft 12/1990

Das Scheitern des „realen Sozialismus“

November
1990

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Weg und Ziel, Heft 12/1990

„Humanisierung des Kapitalismus“, ein unlösbarer Widerspruch

Fragen an Hugo Pepper
November
1990

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Weg und Ziel, Heft 3/1991

Theodor Körner und die gegenwärtige Krise der Linken

März
1991

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Weg und Ziel, Heft 4/1991

Die Parteigeschichte neu schreiben — aber wie?

Anmerkungen zur Geschichtsdiskussion in der KPÖ
April
1991

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Weg und Ziel, Heft 7-8/1991

Die KPÖ-Führung im Moskauer Exil und die Verfolgung österreichischer Kommunisten in der Sowjetunion

Aus einem Gespräch mit Friedrich Hexmann
Juli
1991

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Weg und Ziel, Heft 7-8/1991

Vor 50 Jahren begann der Massenmord

Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion und die Vernichtung der europäischen Juden
Juli
1991

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Weg und Ziel, Heft 7-8/1991

Zum Thema österreichische Opfer des stalinistischen Terrors

Juli
1991

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Weg und Ziel, Heft 12/1991

Chef der Historischen Kommission

Dezember
1991

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Weg und Ziel, Heft 5/1992

Schwierigkeiten mit der „österreichischen Identität“

Oktober
1992

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Weg und Ziel, Heft 3/1993

Nationale Minderheiten als politischer Sprengstoff

Juli
1993

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Winfried R. Garscha (* 4. Mai 1952 in Linz) ist ein österreichischer Historiker.

Garscha studierte nach der Reifeprüfung 1972 am Gymnasium Krems an der Donau Geschichte, Slawistik und Germanistik an der Universität Wien und wurde 1983 bei Erika Weinzierl über „Kontinuität und Wandel deutscher Anschlußpropaganda und Angleichungsbemühungen vor und nach der nationalsozialistischen ‚Machtergreifung‘“ zum Dr. phil. promoviert.[1] 1993/94 absolvierte er den Ausbildungskurs der Österreichischen Nationalbibliothek und der Österreichischen Gesellschaft für Dokumentation und Information für Dokumentare im nicht-öffentlichen Bereich. Er hatte an verschiedenen Universitäten Lehraufträge inne.

Von 1988 bis zu seiner Pensionierung 2018 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien beschäftigt. Neben Tätigkeiten im Archiv hatte er die Leitung von Forschungsprojekten inne, wobei er sich unter anderem mit dem Umgang der österreichischen Nachkriegsgesellschaft mit NS-Verbrechen und deren justizielle Ahndung beschäftigt hat. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschung sind die Geschichte der KPÖ und die Arbeiterbewegung in der Ersten Republik; ein Thema, zu welchem er die Bücher Wien 1927. Menetekel für die Republik (1987) und Februar 1934 in Österreich (1984)[2] publiziert hat. Er ist Co-Autor vieler Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden und Mitherausgeber des Buches Keine „Abrechnung“. NS-Verbrechen, Justiz und Gesellschaft in Europa nach 1945 (in Zusammenarbeit mit Claudia Kuretsidis-Haider). Weiters ist er wissenschaftlicher Co-Leiter der „Zentralen österreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz“.

1990 wurde er mit dem Victor-Adler-Staatspreis für Geschichte sozialer Bewegungen und 2002 mit dem Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes ausgezeichnet. 2017 wurde ihm das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen. Er ist Mitglied des Vorstands der Alfred Klahr Gesellschaft.

  • Claudia Kuretsidis-Haider; Christine Schindler (Hrsg.): Zeithistoriker, Archivar, Aufklärer: Festschrift für Winfried R. Garscha. Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, Wien 2017, ISBN 978-3-901142-70-3.

Einzelnachweise

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  1. Winfried R. Garscha: Die deutsch-österreichische Arbeitsgemeinschaft. Kontinuität und Wandel deutscher Anschlußpropaganda und Angleichungsbemühungen vor und nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ Eintrag im Katalog in der Diözesanbibliothek Salzburg.
  2. Vgl. dazu Winfried Garscha: Der Streit um die Opfer des Februar 1934, in: Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft, März 2014 (PDF).