Jochen Brunow

Geboren 1950, wurde nach seinem Studium Filmkritiker und Mitherausgeber der Zeitschrift „Filme“ und Produktionsleiter bei Rudolf Thome. Er ist Dozent u.a. an der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Zürich und leitet seit 2007 die Drehbuchakademie der dffb. Gründungs- und von 1986-1999 Vorstandsmitglied des VDD. Herausgeber des Standardwerks „Schreiben für den Film“ sowie des seit 2006 jährlich erscheinenden Drehbuchalmanachs „Scenario“. Mitglied der Deutschen Filmakademie. Brunow schreibt Radiofeatures und Drehbücher, er lebt als freier Autor in Berlin und auf Sardinien.

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Beiträge von Jochen Brunow
FORVM, No. 271/272

Alles hört auf ein Kommando

Das nahe Ende des unabhängigen Films in der BRD
Juli
1976

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Jochen Brunow (* 1950 in Rendsburg) ist ein deutscher Drehbuchautor und Publizist.

Brunow studierte in Berlin Germanistik und Publizistik und schloss das Studium mit einem Videofilm Recht hat der Brecht!? ab. Er war Filmkritiker für Der Abend und tip und von 1980 bis 1982 gab er zusammen mit drei Kollegen die Filmzeitschrift Filme – Altes und Neues vom Kino heraus, von der insgesamt dreizehn Ausgaben erschienen. Im Folgenden schrieb er Drehbücher unter anderen für die Kinofilme Berlin Chamissoplatz (1980) und System ohne Schatten (1983) – beide entstanden in der Regie von Rudolf Thome. Für das Fernsehen schrieb er Episoden unter anderen für die ZDF-Krimireihe Beckmann und Markowski, außerdem für Bella Block und Kommissarin Lucas. Weiterhin verfasste er Drehbücher für die Fernsehfilme Klassentreffen (Sat.1, 2001), Der Mann und das Mädchen (DRS, 2004) und Der Einsturz Sat. 1 (2010).

Brunow gehört zu den Gründern des 1987 ins Leben gerufenen Berufsverbandes der Drehbuchautoren, VDD. Er unterrichtete Drehbuchschreiben an verschiedenen Hochschulen und Akademien. Von 2007 bis 2017 leitete Brunow die Drehbuchakademie der dffb. Er schreibt neben Drehbüchern Essays für Bücher und Radiofeatures und gibt ebenfalls seit 2007 den Film- und Drehbuch-Almanach Scenario im Bertz + Fischer Verlag heraus.

Filmografie (Auswahl)

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  • 1980: Berlin Chamissoplatz (zus. mit Rudolf Thome, Regie: Rudolf Thome)
  • 1981: Das Haus im Park (zus. mit Regine Heuser und Aribert Weis, Regie: Aribert Weis)
  • 1982: System ohne Schatten, (auch Produktionsleitung, Regie: Rudolf Thome)
  • 1983: American Postcard (Kurzspielfilm, auch Regie)
  • 1985: Mene Tekel Upharsin (Essayfilm, auch Regie)
  • 1988: Das Mikroskop (Regie: Rudolf Thome)
  • 2004: Der Mann und das Mädchen (Regie: Peter Reichenbach)